A healthy outside starts from the inside. Wie Ernährung deine Produktivität beeinflusst.

November 24, 2020

Kennst du das Gefühl, dich nach der Mittagspause komplett erschlagen zu fühlen und du am liebsten erst einmal ein Nickerchen machen möchtest? Das geht in den meisten Fällen natürlich nicht, außer man arbeitet bei Google und kann sich in einen der fancy „Nap-rooms“ zurückziehen (kein Scherz – die gibt es tatsächlich), oder man ist im Homeoffice und die Couch ist nur wenige Meter entfernt, was auch nicht immer der Fall ist. Eine beliebte Alternative dazu ist natürlich der Griff zum Kaffee, oder noch besser – Espresso, der ist noch ein wenig stärker. Aber kann das wirklich die Lösung sein? Auf Dauer mit Sicherheit nicht.


Überlegt man sich einmal, dass Nahrung eigentlich dazu da ist, um unseren Körper und Geist in einen leistungsfähigen und produktiven Zustand zu bringen, dann steht das im kompletten Gegensatz zum allseits bekannten Mittagstief. Doch je nachdem, womit wir unseren Teller füllen, braucht der Körper diese Energie vorrangig für den Verdauungsprozess. Also je unverdaulicher unsere Nahrung ist, desto müder werden wir uns danach fühlen und natürlich umgekehrt. Das Sprichwort „Du bist, was du isst“ kommt nicht von ungefähr, denn aus den Lebensmitteln, die wir tagtäglich zu uns nehmen, bilden sich nun mal unsere Zellen und das im Rhythmus von 30 bis 41 Tagen. Das bedeutet, dass die Informationen, wie z.B. die Nährstoffe, die wir über die Nahrung aufnehmen, ca. einen Monat brauchen, bis sie in unseren Zellen ankommen. Entscheiden wir uns dazu, unsere Ernährung umzustellen, also ein neues Programm einzustellen, dann reicht es nicht, diese Umstellung nur für eine Woche auszuprobieren, um einen langfristigen Erfolg zu sehen. So bekommt Nahrung doch gleich einen ganz anderen Stellenwert, oder? Und ist nicht nur dazu da, um uns satt zu machen.

“You are what you eat, so don’t be fast, cheap, easy or fake.” – unknown.

Klar gibt es gerade im Ernährungsbereich zahlreiche Richtungen, von vegan über Paleo, bis hin zur Rohkost, mit Lebensmitteln oder Zubereitungsarten, die jeweils als gesund, oder ungesund klassifiziert werden. Und bestimmt hat jeder von uns, schon das eine oder andere selbst ausprobiert und vielleicht direkt im Anschluss wieder sein lassen. Hast du schon einmal von Ayurveda gehört? Kein Food-Trend, sondern eher eine Anleitung für ein glückliches und gesundes Leben. Was mir an diesem Ansatz so unglaublich gut gefällt ist, es gibt per se keine Klassifizierung in gesund und ungesund, sondern der Mensch wird als Individuum gesehen. Das bedeutet, was für eine Person gut, also gesund ist, kann für die andere Person langfristig schädlich sein. Dafür gibt es verschiedene Prinzipien, die zu Beginn sehr kompliziert wirken, aber hat man sie einmal verstanden, macht alles Sinn.


Beim Ayurveda geht es auch viel darum, eine Art Detektiv im Selbstversuch zu sein. Daher möchte ich dich ermutigen, dich mal wieder mehr mit dir und deiner Ernährung auseinanderzusetzen. Hier ist es eigentlich egal, welchen Namen wir unserer Ernährung geben, solange wir eine spürbare Verbesserung bemerken, kann es ja nur richtig für uns sein.


Deswegen: Nimm dir ein Notizheft zur Hand und führe aktiv Tagebuch zu deiner Ernährung:

1. Was habe ich gegessen?
2. Wann habe ich gegessen und wie viel?
3. Wie fühle ich mich auf körperlicher Ebene?
4. Wie fühle ich mich auf seelischer Ebene?
5. Was du auch beobachten könntest, ist, in welchen Situationen du zu welchen Lebensmitteln greifst. Ergibt sich daraus ein Muster?

Wenn du dich mehr mit dem Thema Ayurveda auseinandersetzen möchtest, kann ich dir diese zwei wunderbaren Bücher empfehlen, die einen tollen Einstieg ermöglichen. Hier geht's zu meinen Favourites.

Alles Liebe,

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Personal development.

Mindset is everything und persönliche Weiterentwicklung ist King. Lerne deine Stärken kennen und lass dich von unterschiedlicher Literatur inspirieren.

business & Productivity.

Done is better than perfect und das sind meine Tools dazu.

Yoga & Selfcare.

Good vibes go with my outfit, doch gerade außerhalb der Komfortzone, braucht es eine extra Portion Selfcare.